08.11.2018

Michael Dirksen hat die 'Insel unter dem Wind' für immer verlassen.

Er starb am Nachmittag des 8. Novembers 2018 in seinem Haus in Pigi, in der Nähe von Rethymno.

August 2003

Ich habe einen langjährigen, guten Freund und unseren Inselführer verloren. Michael lebte seit 1984 zusammen mit seiner Partnerin Elke in dem kleinen Ort Pigi bei Rethymno, auf Kreta. Er selbst sprach von einem 'Virus Criticus', der ihn befallen hatte, als er 1965 das erste Mal die Insel betrat. Dieser 'kretische Virus' haftete bis zum letzten Tag an ihm, nichts und niemand konnte ihn überreden, die Insel irgendwann zu verlassen. Er blieb seiner 'Insel unter dem Wind' treu bis zum letzten Tag.

Juli 2005

Wie viele andere Einwanderer auch, verdiente Michael seinen Lebensunterhalt im Tourismus. Interessierten Urlaubern brachte er per Motorrad, Mountainbike, in der Bimmelbahn, dem Bus oder auf Schusters Rappen die Schönheiten Kretas näher. In den touristenfreien Wintermonaten erlernte er die griechische Sprache, die ihm Tür und Tor zu der einheimischen Bevölkerung öffnete. So gerüstet, nahm er auf der ganzen Insel Kontakt mit den Kretern auf und näherte sich somit immer mehr den kleinen und großen Geheimnissen des Eilandes. Er lernte viel über Sitten und Gebräuche der Inselbewohner und erweiterte und vertiefte seine Kenntnisse über Flora, Fauna, Geologie und Geschichte. Schäfer, Bauern, Dorfbewohner und Busfahrer wurden in dieser Zeit zu Freunden, Ratgebern und Quellen tiefer gehender Informationen.

August 2010

Dieses Wissen hielt er in einfachen Textdokumenten auf dem PC fest. Von 2015 bis 2017 haben wir seine gesammelten Werke inhaltlich aufbereitet, illustriert und in Form gebracht, um sie dann als eBooks auf seiner Website zu veröffentlichen.

Da Michaels Domain 'crete-unlimited.com' inzwischen gekündigt wurde, findet Ihr zumindest seine Fotos heute auf meiner Website unter dem Menüpunkt 'Michael'.

Die eBooks möchte ich nicht veröffentlichen, da die Herkunft einiger Fotos und Illustrationen nicht nachvollziehbar ist.

August 2015

In den letzten Jahren und vor allen Dingen mit der Einführung der 'All-Inclusive-Hotels' auf der Insel, wurde die Auftragslage für Michael immer schlechter. Schlecht bezahlte Jobs als freier Mitarbeiter und natürlich sein Alter (er hatte inzwischen das Rentenalter längst überschritten), erhöhten den physischen und psychischen Druck. Hatte er keinen Auftrag, brachte er seinen Körper durch stundenlanges Fahrradfahren so gut es ging in Schwung. Musste er dann über zwei oder drei Wochen hinweg eine oder mehrere Gruppen junger, dynamischer Fahrradtouristen über die Insel führen, geriet er doch an seine körperlichen Grenzen.

So war es auch zum Schluss. Innerhalb von drei Wochen hat er drei Mountainbike-Touren über die Insel geführt, um dann kurze Zeit später völlig entkräftet für immer einzuschlafen.

Seit 1996 komme ich regelmäßig auf die Insel und habe genauso regelmäßig Kontakt mit Michael gehabt, und sei es nur bei einem gemeinsamen Essen im Sky Park, im Kellari oder im Fantastico. In den letzten sechs Jahren konnte Michael sich die Zeit nehmen, mit seiner Elke und uns gemeinsam Tages-Touren auf der Insel zu unternehmen, um uns einige seiner kleinen Geheimnisse zu präsentieren. Wir haben Vieles gesehen, was uns ohne ihn sicherlich verborgen geblieben wäre. Diese Zeiten sind nun vorbei.

Mai 2017

Wir werden zukünftig Kreta in einem anderen Licht betrachten (müssen). Trotzdem bleiben wir natürlich der Insel treu und werden während unseres Aufenthalts immer wieder Orte anfahren, an denen wir mit Michael viel Spaß und Freude gehabt haben. Wir denken dann an die vielen schönen Stunden und Tage, an denen wir gemeinsam auf Schotterpisten und anderen unwegsamen Strecken durchgeschüttelt wurden, Berge erklommen und Aussichten genossen haben.

August 2016

Danke für alles, lieber Michael. Ruhe in Frieden.

07.10.2018

Städtereise nach Rom

Ich weiß nicht, ob Ulrike und Patrick sich abgesprochen haben, aber meine Frau hatte ebenfalls die Idee, mir zum Geburtstag eine Städtereise zu schenken. Ãœber das Ziel haben wir gemeinsam entschieden: es sollte Rom sein.

Die Hunde waren bestens bei unserer Hundesitterin Jenny untergebracht, als wir am 3. Oktober morgens um 7:30 Uhr in Tegel in den Flieger stiegen. Zwei Stunden später betraten wir italienischen Boden. Mit einem Shuttle-Service ging's zum Hotel, von wo wir nach dem Einchecken gleich unser erstes Ziel ansteuerten: die Vatikanischen Museen. Wir hatten von zu Hause aus bereits zwei Tickets für 14:30 Uhr gekauft, was sich als absoluter Glückstreffer erwies: die Schlange vor der Kasse war enorm lang. Wir konnten jedoch passieren und sofort den Eingang stürmen.

Wir wollen ehrlich sein: die Museen interessierten uns nur in zweiter Linie. Wir wollten in die Sixtinische Kapelle und die Deckenmalereien von Michelangelo bestaunen. Es hat tatsächlich eine volle Stunde gedauert, bis wir die Kapelle erreicht haben - um dann den Hinweis zu lesen, dass das Fotografieren in der Kapelle verboten ist. Sehr bedauerlich.

Zum Glück war der Weg zum Ausgang nicht so weit, sodass wir bald die Museen verlassen und unser nächstes Ziel ansteuern konnten: den Petersplatz.

Ich weiß nicht, was man tatsächlich auf den Bildern erkennen kann, aber der Piazza San Pietro hat gewaltige Ausmaße und ist traumhaft schön angelegt.

Bei einer kleinen Raucherpause auf den Stufen unter den Kollonaden, kamen Gedanken auf, wie im 17. Jahrhundert dieser Platz erbaut wurde. Ich nehme an, dass sich die Entstehungskosten damals in Grenzen hielten, aber der heutige finanzielle Aufwand für Sanierung und Instandhaltung Unsummen verschlingen wird - und der Petersplatz ist ja nur ein kleiner Teil der Vatikanstadt.

Als wir den Platz verließen, hatte sich die Sonne bereits verabschiedet und ich konnte keine Fotos mehr machen. Deshalb gibt es auch keine Bilder von der Spanischen Treppe, auf der wir auf dem Rückweg zum Hotel noch eine Pause eingelegt haben. Ich denke, wir müssen dort noch einmal hin.

Mit einem Essen beim Italiener ließen wir den Tag ausklingen. Am nächsten Tag konnten wir unser zweites, vorab erworbenes Ticket einlösen: beim Besuch im Colosseum.

Die zweitausend Jahre alte Geschichte kann man in Bildern nicht vermitteln, dazu muss man vor Ort und mit geschlossenen Augen gedanklich in die Zeit der Gladiatorenkämpfe eintauchen. Öffnet man dann die Augen wieder, findet man sich in einem Amphitheater wieder, das mit seinen Buden und Ständen sowie Fahrstühlen voll und ganz den touristischen Ansprüchen genügt. Schade.

Vom Colosseum ging es zum Monumento a Vittorio Emanuele II, einem Nationaldenkmal zwischen der Piazza Venezia und dem Forum Romanum. Alles sehr geschichtsträchtig. Wenn ihr mehr wissen möchtet, kann ich nur Wikipedia empfehlen.

Vom Denkmal aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Piazza Venezia, und damit auf das Straßenverkehrsgeschehen in Rom.

Ob Bus, Lkw, Auto, Motorroller, Fahrrad oder Fußgänger, jeder sucht nach Lücken im Verkehr, um schneller voran zu kommen. Gleichzeitig nimmt aber jeder auf jeden Rücksicht, sodass der Verkehr in alle Richtungen fließen kann und Wartezeiten, sofern nicht durch Ampeln gesteuert, gerecht verteilt werden. Wer sich das mal ansehen möchte, dem empfehle ich diese Live View Cam.

Nächste Station war der Trevi Brunnen, wo sich wohl (gefühlt) die Hälfte aller Rom-Touristen aufhielt. Also ein bisschen drängeln und schupsen, den Rest erledigte das Zoom-Objektiv.

Es ging dann weiter zum Pantheon an der Piazza della Rotonda. Hier hatte sich die zweite Hälfte der Touris versammelt, um einen Blick in das Innere dieses Bauwerks aus der römischen Antike zu werfen.

Vom Pantheon aus sind wir dann noch ein bisschen durch die Stadt geschlendert, haben beim Italiener was gegessen und sind dann mit dem Bus Richtung Hotel gefahren.

Am vorletzten Tag stand die Engelsburg (Castel Sant'Angelo) auf dem Plan. Hier hat man von ganz oben einen traumhaften Blick auf die Stadt.

Nach fast zwei Stunden ging es dann wieder in die Stadt, u.a. zum Fontana dei Fiumi (Vierströmebrunnen) an der Piazza Novana. Näheres dazu bitte wieder bei Wikipedia.

Nach einem guten Abendessen (übrigens beim Italiener), sind wir zurück ins Hotel und haben die notwendigen Vorbereitungen für die Abreise am nächsten Tag getroffen.

Wie sich die Dinge doch manchmal gleichen: am Abreisetag hat es wie aus Kübeln gegossen.

Ãœbrigens: der Flughafen von Rom hat einigen Luxus zu bieten. Neben den Ruheplätzen gab es auch Live Musik.


Ein wirklich gelungenes Geburtstagsgeschenk. Rom ist eine traumhaft schöne Stadt und ich kann mir gut vorstellen, dass wir nicht das letzte Mal dort waren.


27.08.2018

Städtereise nach Warschau

In diesem Jahr habe ich von meinem Sohn Patrick zum Geburtstag eine Städtereise geschenkt bekommen. Es ging nach Warschau.

Bei der gemeinsamen Planung hatten wir noch überlegt, ob wir mit dem Auto fahren oder den Zug nehmen sollten. Da die Zugfahrt nur ca. eine Stunde länger dauert aber eben mehr Bequemlichkeit bietet, haben wir uns für den Zug entschieden.

Nachdem Patrick die Zugtickets besorgt und eine Bleibe über Airbnb besorgt hatte, ging es am Freitag los.

Das Wetter spielte mit. Der Himmel war leicht bewölkt und die Sonne zeigte sich immer wieder.

In Warschau angekommen, haben wir unsere Zimmer bezogen, den Rucksack gepackt und sofort die Stiefel gespornt. Bis in die Nacht hinein haben wir die Stadt erkundet, geschwitzt und viele interessante Ecken gefunden. U.a. ein kleines Restaurant in der Altstadt, das unter freiem Himmel noch Plätze anbot. Hier bestellte ich mir Bratwürste auf einem Zwiebelbett. Fantastisch.

Am nächsten Morgen ging es weiter. Nachts hatte es geregnet, aber wir hatten Glück und konnten unsere Stadtbesichtigung trockenen Fußes fortsetzen.

Gegen 15:30 Uhr haben wir ein Restaurant aufgesucht, da uns der Hunger plagte. Ich bestellte Reibekuchen mit einer Art Gulasch. Eine ungewohnte Mischung aber äußerst lecker. Patrick hatte sich Pierogi (gefüllte Teigtaschen) bestellt, ein polnisches Nationalgericht, und war ebenfalls sehr zufrieden.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es weiter. Gegen 19 Uhr musste ich dann allerdings den Fotoapparat im Rucksack verstauen, da es anfing zu regnen.

Der nächste und letzte Tag begrüßte uns dann leider mit teilweise heftigen Regenschauern. Wir haben uns ziemlich lange in unserer Unterbringung aufgehalten und sind dann am späten Vormittag Richtung Bahnhof spaziert. Da das Wetter so schlecht war, wollten wir versuchen, auf einen früheren Zug Richtung Berlin umzubuchen. Dieses Vorhaben war leider zum Scheitern verurteilt, wir hätten zum vollen Preis neu buchen müssen.

Also schlenderten wir noch ein bisschen durch die Stadt. Bei leichtem Regen konnte ich noch ein paar Aufnahmen machen. Als der Regen dann aber wieder stärker wurde, haben wir uns zu McDonalds geflüchtet und dort die letzten zwei Stunden bis zur Abreise ausgeharrt.

Trotz des schlechten Wetters am letzten Tag, war die Städtetour sehr interessant und hat uns viel Spaß gebracht. Auffällig war, dass die Stadt zwar schon sehr touristisch ausgelegt ist, aber die Englischkenntnisse der Einwohner eher gering sind.

Patrick, vielen Dank für das schöne Geburtstagsgeschenk.

22.08.2018

Kreta-Urlaub 2018

In diesem Jahr war alles anders.

Wir hatten mit unserer Freundin Sabine in Jever verabredet, dass sie sich während der drei Wochen um unsere Hunde kümmert. So sind wir nicht ab Berlin Tegel, sondern ab Bremen Richtung Kreta gestartet.

Schon die Ankunft auf der Insel war ungewohnt. Wir kamen aus der Hitze in die Hitze. Normalerweise freuen wir uns jedes Jahr, dem nassen und kühlen Sommer in Deutschland zu entfliehen und in die kretische Sommerhitze einzutauchen. In diesem Jahr war der Unterschied zu Berlin lediglich an den angenehmen Gerüchen der Insel erkennbar, als sich die Flugzeugtür in Heraklion öffnete.

Unser Flug ab Bremen ging erst um 16:35 Uhr, so dass sich bei unserer Landung gegen 21 Uhr der Tag schon verabschiedet hatte. Trotzdem war es natürlich warm genug, das Verdeck unseres Jeeps zu öffnen, um dann unsere ca. einstündige Fahrt gen Platanes anzutreten.

Wie in all' den Jahren zuvor, fuhren wir auf der Nationalstraße die erste Tankstelle an, um dort den Tank des Jeeps zu füllen und unsere erste eiskalte Fanta Lemon zu trinken. Die Tankstelle war geschlossen. Da die Tanknadel (wie immer) kurz vor Reserve stand, hieß es also, unerfrischt und langsam zur nächsten Tankstelle zu fahren. Schon nach wenigen Kilometern hatten wir Glück.

Gegen 23 Uhr liefen wir dann in den Hafen der Villa Dorothea ein. Eine kurze aber herzliche Begrüßung mit Antje, dann ging es schon aufs Zimmer. Auch das war anders. Antje hatte "unser" Zimmer anderweitig vermietet, sodass wir ein anderes beziehen mussten. Nicht tragisch, aber doch bedauerlich.

Am nächsten Morgen starteten wir dann in unseren Urlaub, der sich komplett von allen anderen unterscheiden sollte. Es ist schwer zu erklären, denn es geht nicht allein um Fakten, sondern viel mehr um Gefühle. Um es abzukürzen: wir sind nicht wirklich auf der Insel angekommen. Wir haben schöne 21 Tage auf Kreta verbracht, aber überschwänglich Gefühle blieben aus.

So ungewöhnlich, wie das Wetter in Deutschland, war es auch auf der Insel. Ich glaube, wir hatten gerade mal drei wolkenlose Tage. An allen anderen Tagen war der Himmel bedeckt, häufig mit dicken grauen Wolken. Direkt an der Küste hat sich die Sonne meistens zwischen den Wolkenbergen durchsetzen können, aber in Richtung Berge sah es häufig nach starkem Regen aus. Sehr außergewöhnlich im August.

Selbstverständlich haben wir viele Touren über die Insel unternommen, sowohl mit Michael und Elke, als auch allein, aber irgendwie fehlte der Kick, der Spaß und die Nachhaltigkeit. Es war eben anders.

Wenige Tage nach unserem Urlaub saßen wir auf dem Balkon und haben versucht, unsere Zeit auf Kreta noch einmal gedanklich zu durchleben. Die Gedanken waren stotternd und nebulös, es ist nicht viel hängen geblieben. Aber zumindest waren wir uns jetzt sicher: wir waren schlicht und ergreifend kretamüde.

Mal sehen, wohin es uns im kommenden Jahr treiben wird.

Einzelheiten zu unserem Urlaub findet ihr hier.

15.02.2018

Danke für alles!

Der Tod einer Mutter ist der erste Kummer, den man ohne sie beweint.

Jean Antoine Petit-Senn

Die Mutter war's. Was braucht's der Worte mehr.

unbekannt

Die Mütter sterben nicht; Mütter gleichen alten Bäumen.
In uns leben sie und in unseren Träumen.
Wie ein Stein den Wasserspiegel bricht, zieht ihr Leben in unserem Kreise.
Mütter sterben nicht. Mütter leben fort auf ihre Weise.

unbekannt

15.09.2017

Patricks erster Arbeitstag

Es ist soweit, Patrick steht im Arbeitsleben. Heute ist Patricks erster Arbeitstag im Willy-Brandt-Haus in Berlin. Ab sofort kümmert er sich in der Schatzmeisterei um die juristischen Belange der Parteifinanzierung.

Patrick, ich wünsche dir viel Spaß, Erfolg und gutes Gelingen in Deinem Job.

07.09.2017

Herr Janssen musste die Regenbogenbrücke überqueren.

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken, und es ist warmes schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.

Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich gesehen.
Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.
Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder, und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.
Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...

Verfasser unbekannt

22.08.2017

Patrick hat's geschafft!

Nach mehr als acht Jahren harten Jura-Studiums hat Patrick heute seinen unbefristeten Arbeitsvertrag beim SPD-Parteivorstand im Willy-Brandt-Haus in Berlin erhalten. Damit erfüllt er sich seinen langen Traum, als Jurist in seiner Partei tätig zu werden.

Seine Aufgabe wird sein, sich in der Schatzmeisterei um die juristischen Belange der Parteifinanzierung zu kümmern.

Patrick, ich bin verdammt stolz auf Dich und wünsche Dir für Deinen zukünftigen Lebensweg alles erdenklich Gute, ganz viel Glück und noch mehr Spaß auf Deinem neuen Arbeitsplatz.

 

2008

 

2017

11.08.2017

Kreta-Urlaub inkl. Nachwuchs

Drei entspannte, unterhaltsame und spannende Wochen auf der Insel unter dem Wind liegen wieder einmal hinter uns. Auf gut 2.000 km haben wir in unserem Jeep die Insel erkundet und viele neue und interessante Plätze und Orte besucht. Zwei abenteuerliche Fahrten mit Michael über Eselspfade und abgelegene Schotterpisten rundeten die Erkundungstouren ab.

In der letzten Woche stießen Luisa und Lukas mit dazu und haben sich von uns die Insel zeigen lassen, mit uns am Pool gechillt und die wahre kretische Küche genossen.

Mehr über unseren Urlaub findet ihr hier.


Während des Urlaubs macht Ulrike einen Spaziergang am Strand - und wird von einem jungen Labrador-Mischling begleitet. Er lässt sich streicheln, schnüffelt hier und da, bleibt aber immer in ihrer Nähe. Nach ca. 1 Stunde entscheidet Ulrike sich, in einem Supermarkt ein paar Würstchen für den Hund zu kaufen. Als sie zurückkehrt, ist der Hund weg.

Am nächsten Abend erscheint Nelly bei Antje (unsere Vermieterin) und erklärt, dass sie mal wieder einen Streuner aufgegriffen habe. Sie zeigt ein Foto herum - es ist der Hund vom Vortag, der Ulrike begleitet hatte.

Seit dem 9. August 2017 gehört Ella aus Kreta zu unserer Familie.

30.06.2017

Berlin im Ausnahmezustand!

Überschwemmung 1

Überschwemmung 2

05.05.2017

Kurzurlaub auf Kreta

Vom 26.04. bis zum 03.05.2017 haben wir uns einen Kurzurlaub auf Kreta gegönnt.

Ursprünglich war geplant, dass ich alleine fliege. Ich hatte mit Michael verabredet, die um diese Jahreszeit noch grüne Insel mit dem Fotoapparat zu bereisen und in klarer Luft schöne Landschaftsaufnahmen zu machen. Ulrike wollte nicht mit, da sie kein Interesse hatte, den Stativträger zu spielen.

Im März kam ihr dann aber die Idee, sie könne in der Zeit auf der Insel ein paar schöne Tage am Strand oder beim Shopping in der Stadt verbringen. Kurzentschlossen wurde nachgebucht. In der Zwischenzeit waren jedoch die Preise auf meinem Flug enorm angestiegen, sodass Ulrike sich für eine andere Fluggesellschaft entschied und wir getrennt geflogen sind. Mit einer Zeitdifferenz von 2 Stunden sind wir in Heraklion angekommen.

Dann kam alles anders als gewollt. Michael musste arbeiten und die geplanten Fototouren fielen ins Wasser. Allerdings nicht wörtlich, denn das Wetter war schon recht sommerlich. Zwar waren die Nächte noch kühl, aber tagsüber schien die Sonne und es war mit ca. 23 °C im Schatten angenehm warm.

Es fiel uns nicht schwer, die Zeit zu verbringen. Wir genossen die wohltuenden Temperaturen und ließen die Seele baumeln.

Michael musste bis einschließlich Samstag arbeiten, hatte dann aber am Sonntag frei, um uns auf einer kleinen Tour zu begleiten. Wir besuchten Karin und ihren Mann Peter in Kokkino Chorio. Die Beiden sind im vergangenen Oktober auf die Insel gezogen und haben sich in dem kleinen Ort an der Soudabucht ein kleines Häuschen gemietet.

Nun wäre Michael ja nicht Michael, wenn er auf dem Weg dorthin nicht noch einen Abstecher gemacht hätte. So sind wir in Kalivaki gelandet, ein kleiner Badeort, der direkt an Georgioupoli grenzt. Sehenswert waren hier die Miniaturnachbauten

  • des Klosters "Arkadi",
  • des Kastells "Frangokastello"
  • sowie
  • der "Akropolis".

Am Montag bin ich dann nochmal alleine mit Michael rausgefahren, hauptsächlich, um Maria und Jorgos in Patsos zu besuchen. Leider war dieser Besuch nicht sehr erfreulich, denn wir mussten uns sagen lassen, dass Jorgos im letzen Jahr verstorben ist.

Wir haben dann noch einen Abstecher nach Thronos und nach Margarites gemacht.

Am Dienstagmorgen ist Ulrike bereits wieder nach Hause geflogen, mein Flug ging erst am nächsten Morgen.

So bin ich dann am Dienstag noch ein wenig über die Insel gefahren und habe dabei die Myli-Schlucht besucht - zumindest einen kleinen Abschnitt.

Am Mittwochmorgen um 6 Uhr 35 ging mein Heimflug ab Heraklion.

24.11.2016

Patricks Umzug von Heidelberg nach Berlin

Heute wurde es ernst: Patrick musste seiner zweiten Heimat Heidelberg den Rücken kehren. Acht Jahre hat er in der wunderschönen Stadt verbracht, eine tolle Zeit verlebt, sein Jura-Studium vollendet und seine große Liebe gefunden. Jetzt beginnt ein neuer Lebensabschnitt in der Bundeshauptstadt.

Ich bin morgens um 6 Uhr in den ICE nach Heidelberg gestiegen und habe Patrick beim Umzug geholfen. Ich erinnere mich noch gut an den 26. September 2008, als ich Patrick von Jever nach Heidelberg gebracht und mit ihm seine erste Studentenbude eingeräumt habe.

Patrick hat einen VW T6 gemietet, den wir relativ schnell mit seinen Sachen beladen hatten. Viel war es ja nicht, da er ein möbliertes Zimmer mit Blick auf Neckar und Schloss gemietet hatte. Ein letzter Blick auf die Neckarwiesen und dann auf die Autobahn.

Da wir erst gegen 20 Uhr in Berlin ankamen, haben wir die Nacht bei mir verbracht. Am nächsten Morgen ging es dann zu Patricks neuer Wohnung im Herzen von Berlin.

Nachdem wir die Klamotten in die Wohnung gebracht hatten, habe ich den Mietwagen zurückgebracht und Patrick hat sich um die Mietformalitäten gekümmert. Alles verlief reibungslos.

Dann ging es per S-Bahn zu Ikea, schließlich brauchte Patrick noch einige Möbel. Da Ulrike und ich im Begriff waren, uns ein neues Bett zu kaufen, bekam Patrick unser altes Bett nebst Ikea-Regal und war somit schlaf- und aufbewahrungstechnisch schon gerüstet. Bei Ikea entschied er sich für einen Schreibtisch und einen Kleiderschrank, die wir uns per Lasten-Taxi liefern ließen.

Am Samstag ging's dann an den Aufbau der Möbel. Den Rest des Wochenendes verbrachte Patrick damit, seine Wohnung gemütlich zu machen.

Was noch an Kleinigkeiten fehlte, haben Patrick und Ulrike am kommenden Montag bei Ikea besorgt.

Jetzt kann das neue Leben in Berlin beginnen.

02.11.2016

Deutschland hat einen neuen Volljuristen!

Nach bestandenem 2. Staatsexamen und Ernennung zum Volljuristen, hat Patrick heute seine erste Anstellung erhalten. Ab dem 1. Dezember 2016 ist er Mitarbeiter der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin.



Herzlichen Glückwunsch, Patrick,
wir sind verdammt stolz auf Dich!

10.09.2016

Schiffshebewerk in Niederfinow

Das am 21. März 1934 in Betrieb genommene Schiffshebewerk Niederfinow ist das älteste noch arbeitende Schiffshebewerk Deutschlands. Es liegt am östlichen Ende des Oder-Havel-Kanals in Niederfinow/Brandenburg und überwindet den Höhenunterschied von 36 Metern zwischen der Scheitelhaltung und der Oderhaltung der Bundeswasserstraße Havel-Oder-Wasserstraße, für die das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde zuständig ist.

Das Bauwerk ist ein geschütztes Industriedenkmal nach der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten. Im Dezember 2007 erhielt es die von der Bundesingenieurkammer erstmals verliehene Auszeichnung Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland.

Parallel zum bisherigen Hebewerk wird das Schiffshebewerk Niederfinow Nord, das für größere Schiffe geeignet ist, errichtet. Das neue Hebewerk soll das alte spätestens ab 2025 ersetzen. (Quelle: Wikipedia)


Interessant genug, um mal einen Abstecher dorthin zu machen.

02.09.2016

Ausflug nach Stettin

Tomasz meinte, er müsse unbedingt nach Stettin in den Baumarkt, um dort preisgünstig ein paar Teile für seine neue Küche einzukaufen. Da ich Stettin nicht kannte und auch nichts anderes vor hatte, haben wir uns zu zweit auf den Weg gemacht.

Wir hatten hervorragendes Wetter und so lag es nahe, in Stettin ein paar Fotos zu machen.

Der Einkauf war schnell erledigt, sodass wir uns dann ein bisschen die Stadt ansehen konnten.

Auf dem Rückweg machten wir in Stettin noch einmal Halt bei Burger King, um uns etwas zu stärken. Als wir nach dem Essen wieder ins Auto steigen wollten, kam ein Mann auf uns zugerannt, der uns original verpacktes Parfüm verkaufen wollte, dass er, nach eigener Aussage, soeben in einer Parfümerie gestohlen hatte. Tomasz drohte ihm, die beiden Polizisten, die nur wenige Meter entfernt standen, zu informieren, falls er uns weiter mit der gestohlenen Ware belästigen würde. Der Mann erklärte darauf, dass das Ansinnen wohl zwecklos sei, da er den Polizisten gerade eben etwas von dem Diebesgut verkauft habe, ließ uns aber dann doch unbehelligt unserer Wege ziehen.

14.08.2016

3 Wochen Kreta liegen hinter uns

Wieder haben wir drei traumhafte Wochen auf Kreta verbracht. Drei Wochen blauer Himmel, drei Wochen Entspannung bei Antje, drei Wochen kulinarische Hochgenüsse und neben unseren Entdeckungstouren vier abenteuerliche und interessante Touren mit Michael.

Wir haben viele, uns bereits bekannte Plätze und Orte besucht, aber auch viel Neues entdeckt, nicht allein durch die Tagestouren mit Michael.

Wir kommen bereits seit 20 Jahren auf die Insel, genießen das gute Wetter, die außergewöhnliche Gastfreundschaft der Kreter, die Herzlichkeit und Geselligkeit in Antjes Haus und die allabendlichen Treffen in ausgesuchten Restaurants mit Ingo.

Jeder Besuch auf der Insel ist wie ein Nach-Hause-Kommen!

Natürlich haben wir wieder Fotomaterial mitgebracht. Schaut euch ein bisschen um, vielleicht findet ihr ja das ein oder andere Ziel für euren nächsten Urlaub auf der Insel unter dem Wind.

28.04.2016

crete-unlimited.com ist fertig!

Fast fünf Monate hat es gedauert, aber jetzt ist in der Version 1.0 fertiggestellt.

Mehr als 320 Seiten geballte Informationen rund um Kreta. Alles, was Ihr schon immer über die »Insel im Wind« wissen wolltet und in keinem Reiseführer findet.

Hinzu kommen Tausende von Fotos in der Fotogalerie, die Euch aus den unterschiedlichsten Perspektiven die Insel vorstellen und näherbringen.

08.04.2016

Ausflug nach Lübeck

Ulrike war übers Wochenende mit ihrer Tochter Luisa für drei Tage in einem Wellness-Hotel. Um der Langeweile entgegenzuwirken, habe ich mich mit J.B. verabredet, um einen Ausflug nach Lübeck zu unternehmen. Lucy war für diese Zeit bei Ihrer Hundenanny.

Ich habe mir Lübeck nicht zufällig ausgesucht. Wenn Ulrike und ich in den Ruhestand gehen, soll die Hansestadt Lübeck unser Altersruhesitz werden. Ob nun direkt in der Stadt oder im näheren Umfeld, ist noch offen, wir werden aber definitiv Berlin den Rücken kehren. Schleswig-Holstein und "Moin, Moin" haben dabei oberste Priorität.

Unser Ziel in Lübeck war die Altstadt. Da Joachim häufig seine Schwester in Lübeck besucht, kennt er die Altstadt halbwegs und konnte mir einige interessante Ecken zeigen.

Was ich gesehn habe, hat mich wirklich begeistert. Die flächenmäßig größte Stadt in Schleswig-Holstein mit einer Altstadt, die seit 1987 Teil des UNESCO-Welterbes ist, die unmittelbare Nähe zur Ostsee, der Katzensprung nach Hamburg und, ganz wichtig, die lieben, freundlichen und offenen Menschen, mit denen man sofort ins Gespräch kommt. Alles ist vielversprechend.

Ich habe natürlich einige Fotos gemacht, nicht zuletzt, um auch Ulrike einen ersten Eindruck zu verschaffen und von unserer ggf. zukünftigen neuen Heimat zu überzeugen.

05.12.2015

Mit der Dampflok von Berlin nach Basdorf

Unsere ehemalige Nachbarin hat uns zu einer Dampflokfahrt eingeladen.

Wie vor 40/50 Jahren ging es in Personenwagen mit Holzbänken auf eine ca. 70-minütige Tour von Berlin nach Basdorf. Eine dampfbetriebene, alte Lok zog ca. 6 Waggons in etwas mehr als Schritttempo über eine separate Gleisstrecke zu dem ungefähr 18 km entfernten Ort in Brandenburg. Auf dem Betriebsgelände der Deutschen Bahn machten wir Halt und konnten uns über einen Zeitraum von 2 Stunden bei Erbseneintopf, Bratwurst und Glühwein vergnügen; danach ging es wieder heimwärts.

Leider spielte der Himmel nicht mit, sodass die Fotoausbeute nicht besonders war.

18.11.2015

Eine Website entsteht!

Ab heute erstelle ich zusammen mit Michalis (Michael aus Kreta) seine neue Website.

Ein spannendes Projekt unter WordPress, das viele interessante Informationen über den Autor und seine Heimat Kreta enthalten wird.

Michalis lebt bereits seit 1984 auf Kreta und hat die griechische Insel durchfahren, durchlaufen und durchstöbert. Nicht nur, dass er jeden Baum und jeden Felsen beim Vornamen nennt, die Insel kennt auch ihn. Egal, wo man hinkommt, überall wird er stürmisch begrüßt. Ich glaube, auf Kreta gibt es keinen Einheimischen, der die Insel besser kennt als Michalis.

Abweichend von meinen sonstigen Website-Projekten, werde ich hier nur technischen Beistand leisten, die Inhalte pflegt Michalis selbst ein -

und da kommt Einiges auf Euch zu!

13.11.2015

Reimar musste heute gehen!

Unser Nachbar und Freund hat heute den Kampf gegen seine Krankheit verloren und musste uns verlassen.

Schon bei unserem Einzug im Juli 2013 musstest Du Dich gegen Deine heimtückische Krankheit wehren, hast Vieles über Dich ergehen lassen müssen und hast nie aufgeben. Jeder Statistik zum Trotze hast Du gelebt und gelacht, hast uns unterhalten und uns mit Deiner Frohnatur und guten Laune begeistert.

Deine große Leidenschaft war Kroatien. Ein- oder zweimal im Jahr hast Du dort mit Deiner Frau und Deinem Vierbeiner Deinen Urlaub verbracht, kamst braun gebrannt und voller Enthusiasmus wieder zurück und hast uns mit Deinem unendlichen Optimismus angesteckt.

So manches Mal haben wir gemeinsam bei einem Glas (oder auch mehreren Gläsern) Wein und einem leckeren Essen zusammengesessen und haben mit Dir gescherzt und gelacht. Diese Zeit bleibt unvergesslich.

Reimar, wir vermissen Dich!

07.11.2015

Bachelor bestanden!

Luisa hat ihren Bachelor in Kommunikationswissenschaften bestanden.


Herzlichen Glückwunsch, Luisa!



Heute waren Ulrike und ich zur feierlichen Verabschiedung in der Aula der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald eingeladen und ich habe ein paar Fotos gemacht.

10.08.2015

Urlaub beendet

Man will es nicht glauben, aber 3 Wochen Urlaub sind schon wieder zu Ende.

Wir waren wie immer auf Kreta und haben dort wunderschöne 21 Tage verbracht. Der Urlaub selbst gestaltete sich in diesem Jahr etwas anders, denn wir hatten in der ersten Woche Ulrikes Tochter Luisa bei uns und in der zweiten Woche waren Eddy und Gunda mit auf der Insel.

Ich werde, wie jedes Jahr, unter "Kreta" einen kleinen Urlaubsbericht veröffentlichen und über unserer Highlights erzählen. Bis dahin schaut Euch die aktuellen Bilder an:

28.06.2015

Geburtstagsfete

In diesem Jahr habe ich genullt und mich dafür entschieden, in meiner alten Heimat eine kleine Geburtstagsfete zu organisieren. Es war ein gelungener Abend und es war sehr schön, mal wieder seine alten Freunde um sich zu haben.

Für die Feier nutzten wir das Carport auf dem Grundstück meiner Mutter, das groß genug gewesen wäre, bei Regen alle Gäste unterzubringen. Zum Glück war es aber nur eine Vorsichtsmaßnahme, die letztendlich nicht greifen musste, denn wir hatten herrliches Wetter.

Die tief stehende Sonne vor dem dunklen Carport und die damit verbundenen Lichtverhältnisse machten es nicht einfach, gute Fotos zu machen. Im Carport habe ich's anfangs mit Blitz versucht, aber das gefiel mir überhaupt nicht. Also ISO rauf auf 6400 und die Bilder hinterher mit Photoshop "weichgezeichnet", um die Körnung (größtenteils) zu entfernen.

Meine Gästeliste (in order of appearance): Ulrike, Patrick, Mailin, Eddy & Gunda, Rene & Celine, Frank & Elke, Wolfgang & Bianca, Sabine, Lars, Myriam & Michael.

Und als Ehrengast meine liebe Mutter, die im kommenden Monat 90 Jahre jung wird!

Der Abend verlief harmonisch und feucht-fröhlich. Gegen 1 Uhr haben wir dann die Lichter ausgemacht.

05.06.2015

Unser GTI ist fertig!

Heute habe ich unser neues Prachtstück in Wolfsburg abgeholt: VW Golf VII GTI Performance.

Mit dem Taxi zum Bahnhof Spandau und dann in 51 Minuten mit dem ICE nach Wolfsburg.

Kurz vor 8 Uhr habe ich mich in der Autostadt zur Abholung angemeldet und musste dann bis 9:30 Uhr warten. Fast auf die Minute genau erfolgte dann die Ãœbergabe und es ging zurück nach Berlin.

Spaßfaktor? Unendlich!

Leider hatte ich es versäumt, meinen Fotoapparat mitzunehmen. So musste dann das Smartphone herhalten, um wenigstens einige Eindrücke (mit minderer Qualität) festzuhalten.

25.04.2015

Lucy ist angekommen

Pünktlich um 9 Uhr 10 ist unser neues Familienmitglied Lucy in Tegel gelandet.

Als sie aus ihrer Transportbox kletterte, waren wir nur noch begeistert. Sie ist bildschön, sieht aus wie eine reinrassige Labradorhündin und ist sehr lieb. Wir sind glücklich, diesen Schritt gegangen zu sein. Wir sind jetzt wieder komplett.

Auf unserem ersten Spaziergang habe ich einige Fotos gemacht, die Lucy allerdings noch nicht von ihrer besten Seite zeigen. Für sie ist alles neu und fremd und so hat sie momentan nur die Nase am Boden, um sich ihr neues Zuhause zu erschnüffeln.

Lucy zeigt einige sehr ausgeprägte Verhaltensmuster. Während ihrer Streunerzeit auf Kreta musste sie wohl ums Ãœberleben kämpfen und sich ihr Futter suchen, wo auch immer sie es finden konnte. So üben Müllcontainer aller Art eine sehr hohe Anziehungskraft auf sie aus. Sie wird damals in diesen Behältnissen ihr Futter gesucht haben.

Ferner ist ihre Futtergier sehr auffallend. Fühlt sie sich unbeobachtet, springt sie sogar am Küchentresen hoch und stibitzt unser Mittagessen, das sie geschickt mit den Pfoten zu sich heranzieht und herunterschlingt. Erhält sie von uns ihr reguläres Futter, wirkt sie panisch und atmet den Inhalt des Napfes förmlich ein.

Wir wohnen in der 1. Etage und haben einen Balkon. Es bereitet Lucy sehr viel Freude, vorbei laufende Hunde dezent anzuknurren.

Lucy ist stubenrein, wobei wir nicht wissen, wer ihr das beigebracht hat. Hören tut sie jedoch überhaupt nicht. Das Einzige, was momentan hilft, ist das Schütteln eines kleinen Topfes mit Leckerlis.

In den nächsten Wochen werden wir uns also um Lucys Erziehung kümmern müssen und ich denke, es wird nicht langweilig werden.

10.04.2015

Familienzuwachs

Ben ist vor nunmehr 9 Wochen von uns gegangen. Wir haben lange überlegt, ob wir uns erneut einen Hund zulegen. Heute ist dann die Entscheidung gefallen: JA!

Am 25. April landet Lucy in Berlin-Tegel. Lucy ist ein Labrador-Mix, ca. 15 Monate alt und kommt von Kreta. Sie wurde vor gut 3 Monaten in Rethymnon aufgegriffen und lebt seitdem bei Nelly in einem Zwinger. Wir fanden Sie mehr durch Zufall bei Friends of Animals und waren sofort verliebt. Sie wird unsere Familie wieder komplettieren.

11.02.2015

Ben ist über die Regenbogenbrücke gegangen!

Ben hat uns viele Jahre als treuer Freund begleitet und uns viel Freude bereitet.

05.02.2015

AEVO-Prüfung ...

... heute bestanden!

20.10.2014

Festival of Lights

Wir haben gestern eine kombinierte Bus-/Boots-Tour durch Berlin unternommen, um uns einige Höhepunkte des Festival of Lights anzusehen. Hier einige Fotos dazu. Die Qualität ist nicht die beste, da es stockdunkel war, aber für Belichtungszeiten von teilweise 1/10 Sekunde bei ISO 6400 doch noch ganz ansehnlich.

Auf jeden Fall hat sich die Tour gelohnt.

14.09.2014

Geburtstagsfete bei Eddy ...

... war vom Feinsten. Essen und Getränke waren lecker und es war schön, mal wieder alte Freunde und Bekannte zu sehen. Nächstes Jahr bin ich dann dran, werde mir etwas einfallen lassen - und zwar im Friesischen.

06.09.2014

Kreta 2014

Der dreiwöchige Urlaub auf Kreta ist beendet. Es war wie immer traumhaft schön. Wir haben viel gesehen (1.800 km mit dem Jeep) und viel erlebt.

25.07.2014

Examensfeier in Heidelberg

Heute um 11:15 Uhr war in der alten Aula der Universität zu Heidelberg die feierliche Ãœberreichung der Zeugnisse zum 1. juristischen Staatsexamen.

Ulrike und ich gratulieren dir, lieber Patrick, zu dieser herausragenden Leistung.

Ich weiß noch, als sei es gestern gewesen, wie ich dich am 26. September 2008 nach Heidelberg gebracht und mit dir deine erste "Studentenbude" eingerichtet habe. Fast sechs Jahre sind ins Land gegangen, sechs Monate davon im Auslandssemester in Schweden, und nun darf ich dich Ref. jur. nennen.

Patrick, ich bin mächtig stolz auf dich!

10.07.2014

Opa!

Heute ist das Wölfchen Opa geworden. Herzlichen Glückwunsch zum neuen "Hannes".

09.07.2014

Auch die 2. mündliche Prüfung ...

... hat Patrick heute gemeistert! Herzlichen Glückwunsch von Ulrike & mir.

Patrick, ich bin stolz auf dich!

03.07.2014

1. Mündliche Prüfung ...

... hat Patrick bestanden. Die herzlichsten Glückwünsche von Ulrike und mir!

13.06.2014

1. Staatsexamen

Patrick hat die schriftliche Prüfung bestanden! Herzlichen Glückwunsch!

08.06.2014

Schloss Sans Souci

Nachdem wir so wenig Zeit in Babelsberg verbracht hatten und noch so viel Zeit übrig war, sind wir kurz entschlossen nach Potsdam gefahren, um uns das Schloss Sans Souci anzusehen.

Durchaus faszinierend, was sich die damaligen Architekten haben einfallen lassen, warum jedoch die Potsdamer eine Hauptverkehrsstraße mitten durchs Außengelände des Schlosses verlegt haben, will sich uns gar nicht erschließen.

Ich muss dazu noch sagen, dass wir erst vor wenigen Wochen mit Patrick im Schloss zu Schwetzingen waren, das uns noch mehr beeindruckte. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei, aber die Bilder werden nachgeholt.

08.06.2014

Filmpark Babelsberg

Wir haben uns den Filmpark Babelsberg, kurz vor Potsdam, angesehen. Den Ausflug hätten wir uns sparen können, wir hatten uns weitaus mehr davon erhofft. Der Park gleicht einer etwas zu groß geratenen Puppenstube, nur die wenigsten Gebäude konnte man betreten.

Wir sind extra früh losgefahren, um dem großen Besucheransturm zu entgehen, aber nach unserem Eintreffen stellte sich das als Fehler heraus. Alle Attraktionen liefen erst am frühen oder gar am späten Nachmittag.

Einzig das 4-D-Kino hat uns überzeugt. Mit einer 3-D-Brille bewaffnet saßen wir auf beweglich aufgehängten Sitzbänken, die, zusammen mit einem künstlichen Fahrtwind, die futuristische Achterbahnfahrt zu einem echten Erlebnis machten.

Nach ca. 2 Stunden und einigen Fotos verließen wir Babelsberg in Richtung Potsdam.

02.06.2014

Kleine Fototour durch Berlin

Das Wetter spielte mit, also haben Ulrike und ich mal einige Plätze in Berlin besucht, die auf der Menükarte für Touristen nicht unbedingt verzeichnet sind.

So waren wir u.a. beim "Pallasseum", ein sehenswerter Wohnblock im Ortsteil Schöneberg des Berliner Bezirks Tempelhof-Schöneberg an der Pallasstraße, nahe der Potsdamer Straße, der früher einmal "Wohnen am Kleistpark" und ugs. "Sozialpalast" genannt wurde.

Was das Objekt fotografisch so interessant macht, ist das Heer an TV-Schüsseln, von der mindestens eine an jedem Balkon montiert ist.

Das Gebäude wurde 1977 nach Entwürfen des Architekten Jürgen Sawade errichtet. Der Berliner Sportpalast, der den Ort zuvor eingenommen hatte, war am 13. November 1973 abgerissen worden. Die Wohnanlage trägt seit 2001 offiziell den Namen "Pallasseum". Zuvor war ein Bewohnerwettbewerb zur Umbenennung des Komplexes durchgeführt worden, um die ehemalige Bezeichnung "Sozialpalast" zu ändern. (Quelle: wikipedia.de)

Schaut Euch die Fotos einfach mal an.

Nach diesem Genuss modernster Architektur, ging es weiter zu einer eher ruinösen Stätte, dem alten Flughafen Tempelhof. Die Berliner haben ja lange um seinen kompletten Erhalt gekämpft, wir sind jedoch der Meinung, dass eine Randbebauung niemandem geschadet hätte.

09.05.2014

Wildpark Schorfheide

Wir waren im Wildpark Schorfheide, um uns die Wolfsfütterung anzusehen.
Um es vorweg zu nehmen: wir hatten uns von einer Wolfsfütterung bei Vollmond etwas mehr erhofft.
Nach einem sehr reichhaltigen und guten Buffet sowie einem unterhaltsamen Vortrag über die Wolfspopulation in Deutschland, ging es dann unter der Leitung der Geschäftsführerin in Richtung Wolfsgehege. Leider spielte das Wetter überhaupt nicht mit, sodass ich meine Fotos vergessen konnte.
Nach der Fütterung des Wolfsrudels bei Regen und Dunkelheit, ging es per Fackelzug wieder zurück, um dann an einem Lagerfeuer den Abend zu beschließen.
Wer mehr darüber wissen möchte, kann sich auf der Homepage des Wildparks Schorfheide informieren.

22.08.2013

Aquanario

Wir waren mit unseren Nachbarn zum diesjährigen Aquanario auf dem Festplatz in Berlin.

Es war ein spektakuläres Schauspiel, das ich natürlich auch fotografiert habe, aber egal, wo ich auch stand, es lagen immer ein Zaun, ein Lautsprecher oder Zuschauerköpfe wischen meiner Fotolinse und den Aktionen. Ich habe alle Bilder verworfen.

Wer sich ein Bild machen möchte, kann sich das Aquanario 2013 auf Youtube ansehen.

29.07.2013

Umzug von Hermsdorf nach Frohnau

Am letzten Samstag (27.07.2013) sind wir bei gut 30 °C im Schatten von Hermsdorf nach Frohnau umgezogen. Ab 9 Uhr haben Lukas, vier seiner Freunde und ich die Großmöbel per Lkw in unsere neue Wohnung transportiert. Alles hat prima geklappt. Was nicht durch den Hausflur ging, wurde über den Balkon gehievt. Um 14 Uhr stand das letzte Möbelstück im neuen Heim. Danke, Lukas & Co., für die hervorragende Hilfe!

10.07.2013

Back from the island!

Wie immer verging die Zeit wie im Fluge. Es waren fantastische 3 Wochen und wir haben Euch einiges an Fotomaterial mitgebracht.
Wer zudem noch Interesse an meinen persönlichen Eindrücken hat, findet hier noch etwas Lesestoff.

02.04.2013

So ist Berlin

Ich werde natürlich immer wieder gefragt, wie mir Berlin gefällt und ob ich mich hier eingelebt habe. Nach gut einem Jahr in der Mudderstadt habe ich mir eine Meinung gebildet, die ich euch an einem Beispiel näherbringen möchte.

In meinem Hörsaal habe ich einen Teilnehmer, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Er ist allerdings nicht zu 100% gelähmt, sondern ist durchaus noch in der Lage, seinen Rollstuhl zu verlassen, um sich während des Unterrichts auf einen Stuhl zu setzen.

So hat er auch kein Problem, täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Unterricht zu erscheinen. Bis auf einen Tag in der letzten Woche. Er wollte wie immer den Fahrstuhl zur U-Bahn benutzen, doch an diesem Tag war dieser defekt. Wie sollte er also hinunter zur U-Bahn gelangen? Es blieben nur die Treppen. Also sprach er vorbei laufende Passanten an, ob sie ihm beim Abstieg behilflich sein könnten. Wie er später berichtete, hat niemand auf seine Frage nach Hilfe reagiert. Sie haben ihm nicht etwa eine ablehnende Antwort gegeben, nein, sie haben ihn schlicht und ergreifend ignoriert. Niemand hat ihn angehört, niemand hat ihn angesehen, niemand hat sich um seinen Hilferuf gekümmert.

Er wollte schon aufgeben, als er noch einmal einen jungen Mann mit hünenhafter Figur ansprach. Dieser sah ihn nur an und beantwortete seine Frage mit der Gegenfrage: "Ey, kannst du dir nicht selbst helfen?".
Besagter Teilnehmer hat dann aus eigener Kraft, unter immenser Kraftanstrengung und unter entsprechendem zeitlichen Aufwand seinen Rollstuhl nach unten geschafft, während weitere Dutzende von Menschen teilnahmslos an ihm vorbei gegangen sind.

So ist Berlin!

25.03.2013

Regierungsviertel

Es ist immer noch eisig, also muss man sich Aktivitäten überlegen, bei denen man nicht der Kälte ausgeliefert ist.

Wir (Ulrike, Patrick, Julia & ich) haben am vergangenen Samstag dem Regierungsviertel einen Besuch abgestattet. Unter Patricks Führung haben wir uns das Paul-Löbe-Haus, das Jakob-Kaiser-Haus und das Reichstagsgebäude in aller Ruhe und fernab des Tourismus' angesehen. Wie immer habe ich ein paar Bilder gemacht, die Ihr Euch hier ansehen könnt.

17.03.2013

Potsdam

Freunde, es ist Mitte März und es immer noch saukalt. Nachts im zweistelligen Minusbereich, tagsüber so um die 4-5 °C. So langsam dürfte es ruhig mal Frühling werden.

Obwohl auch gestern das Thermometer nicht über die 4 °C stieg, war es doch ein herrlicher Tag. Strahlender Sonnenschein und keine Wolke am Himmel. Wir (Ulrike, Patrick, Luisa & ich) beschlossen, Potsdam einen kurzen Besuch abzustatten. Es hat sich wirklich gelohnt, denn die Stadt hat mit ihrer Architektur wirklich etwas zu bieten. Wir haben zwar in den insgesamt drei Stunden nicht die ganze Stadt erkunden können, aber was wir gesehen haben, hat uns gefallen. Zumindest Ulrike und ich werden bei wärmeren Temperaturen noch einmal dorthin fahren.

Für einen kleinen Einblick schaut Euch die Fotos an.

10.03.2013

Pergamon Museum

Es ist ja häufig so: man muss erst auswärtigen Besuch bekommen, um seine eigene Umgebung zu erkunden. Wir haben diese Erkenntnis umgesetzt und gestern mit Patrick das Pergamon Museum besucht.

Wirklich beeindruckend ist der Pergamon Altar, der direkt nach dem Betreten des Museums zum Verweilen einlädt.

Ebenso imposant ist das Stadttor von Babylon, das sich im nächsten Raum befindet.

Wer mehr sehen will, der sollte das Museum einfach mal besuchen.

Für einen ersten Eindruck habe ich ein paar Fotos eingestellt.

05.03.2013

Sachsenhausen

Patrick, Ulrike und ich waren am vergangenen Samstag an der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen.
Was man dort empfindet, kann man weder in Worte fassen, noch mit Fotos dokumentieren. Man muss dort gewesen sein.

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Stand: 16.11.2018
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